Brennnesel

Brennnessel

Die Brennnessel ist eine Heilpflanze, die vor allem aufgrund ihrer Brennhaare oft gemieden wird. Die Heilwirkung der Pflanze ist jedoch außerordentlich umfangreich. So wirkt sie zum Beispiel blutreinigend und stoffwechselfördernd. Das Heilkraut kann bei Durchfall, Appetitlosigkeit aber auch bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden. Auch gegen Frühjahrsmüdigkeit, Bluthochdruck und Verstopfung hilft sie. Die Pflanze kann den Haarwuchs fördern und unterstützend bei Diabetes wirken.

Vorkommen von Brennnesseln

Aufgrund der zahlreichen positiven Wirkungen, ist es besonders erfreulich, dass die Pflanze fast auf der ganzen Welt wächst. In Deutschland sind vor allem die Große und die Kleine Brennnessel anzutreffen.

Brennnesseln in der Küche

Die Überwindung kostet etwas Mut, doch die Pflanze ist gesund und lecker. Sie kann auf zahlreiche Arten verarbeitet werden. Aus getrockneten oder frischen Blättern können Sie Brennnesseltee zubereiten. Besonders schmackhaft ist die Heilpflanze im Salat. Sie passt hervorragend zu anderen Wildkräutern wie Löwenzahn oder Vogelmiere. Brennnessel lässt sich sogar dünsten und wie Spinat verarbeiten.

Blätter bis Mittag ernten

Erntezeit der Pflanze ist zwischen März und August. Die beste Erntezeit ist morgens und vormittags. Zu dieser Zeit hat das Kraut alle verfügbaren Nährstoffe in den Blättern. Ab Mittag ziehen sich die Nähr- und Mineralstoffe in die Wurzel zurück, die übrigens ebenfalls essbar ist. Brennnessel enthält unter anderem zahlreiche Vitamine und Eisen.

Brennhaare unschädlich machen

Wird die Pflanze als Tee oder in der Pfanne mit Öl verarbeitet, kann sie mit Handschuhen klein gehackt und direkt verwendet werden. Besser ist es jedoch, sie vorher zu waschen. Das ist nicht nur bei der Herstellung von Brennnesselsalat wichtig, um die Brennhaare außer Gefecht zu setzen, sondern entfernt auch möglichen Schmutz und andere unerwünschte Stoffe.

Hilfe bei Haarausfall und Rheuma

Als Tinktur angewendet, hilft das Heilkraut gegen Haarausfall. Die Reizwirkung des Nesselgiftes wird von mutigen Rheumapatienten geschätzt. Im Herbst werden die Samen geerntet. Sie geben Kraft und wirken Erschöpfungszuständen entgegen.

Bildquelle: Hans /Pixabay

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